Hardware

Dell 4350 Full-HD-Beamer im Test

Der Business-Beamer erzeugt auch in hellen Räumen ein sehr scharfes, gut ablesbares Full-HD-Bild. Leider hat er Probleme bei der Video-Wiedergabe und ist bei maximaler Helligkeit recht laut.

In Dells Sortiment von Business-Projektoren, das von ultramobil bis großveranstaltungstauglich reicht, bewegt sich der Dell 4350 im Mittelfeld. Der mit 1240 Euro veranschlagte DLP-Projektor ist für Präsentationen in kleineren Konferenzräumen vorgesehen. Mit seinen Maßen von 32,4 x 25 x 9,5 Zentimetern und seinem Gewicht von 3,5 Kilogramm ist der Full-HD-Beamer gerade noch leicht und kompakt genug für den mobilen Einsatz. Er hat einen ausfahrbaren Stützfuß für die optimale Ausrichtung zur Leinwand. Außerdem lassen sich vertikale Bildverzerrungen bis zu einem Winkel von je 40 Grad ausgleichen. Für die dauerhafte Installation lässt sich der Projektor sogar an einer Deckenhalterung montieren.

Dell 4350: Der Full-HD-Beamer erzeugt selbst in hellen Räumen ein gestochen scharfes und gut ablesbares Bild. (Quelle: Dell) Der nominell 4000 ANSI-Lumen helle Dell 4350 erzeugt ein 1920 zu 1080 Pixel großes Bild (16:9) und wird über einen manuellen Fokusring scharfgestellt. Laut Handbuch beträgt der optimale Abstand 1,3 bis 7,1 Meter zur Projektionsfläche. Zusammen mit dem 1,36-fachen optischen Zoom ergibt das ein bis zu 7,6 Meter durchmessendes Bild. Als Signalquellen dienen dem 4350 seine rückseitigen VGA-, HDMI- und Composite-Video-Anschlüsse. Unter einer Abdeckung versteckt sich ein zweiter HDMI-Port, an den ein optionaler WLAN-Anzeige-Adapter passt. Die Ethernet-Schnittstelle dient der Verwaltung des 4350 über das lokale Netzwerk, der dafür einen DHCP-Client samt Webinterface mitbringt. Auch das Beamer-Bildschirmmenü lässt sich darüber steuern.

Mit einer Beleuchtungsstärke von 2320 Lux hatte der Dell-Beamer im Test keinerlei Mühe, auch in hell erleuchteten Räumen ein sehr gut erkennbares Bild auf die Leinwand zu werfen. Die Bildqualität war dabei hervorragend: Inhalte wie Powerpoint-Präsentationen, Word-Dokumente oder Excel-Tabellen stellte der Projektor bis in alle Ecken hinein extrem scharf dar, wobei sich selbst Texte mit einer Schriftgröße von 7 Punkt oder kleiner ohne Schwierigkeiten lesen ließen. Auch beim Sound schnitt der Projektor gut ab. Der 10-Watt-Lautsprecher ertönt zwar nur in Mono, war dafür aber laut genug für größere Konferenzräume und lieferte eine jederzeit verständliche Sprachausgabe. Für einen noch besseren Ton lässt sich ein externes Soundsystem am 3,5-mm-Audioausgang anschließen.

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